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Cisco Systems kündigt heute an, dass die Services Industriels de Genève (SIG) die Metro Ethernet Switching Technologie von Cisco auswählte, um ein innovatives Breitbandprojekt der nächsten Generation im Genfer Stadtteil Charmilles zu realisieren. Die Bewohner erhalten damit einen 10 Mbit/s Breitbandzugang zu ihrer Wohnung, der ca. 20-mal mehr Kapazität besitzt als ein Standard-DSL-Anschluss.
In dem Projekt werden 53 Apartment-Häuser, 1000 Wohnungen und 40 Shopping-Passagen bis Ende 2003 mit der Breitbandtechnologie von Cisco erschlossen. Das Ziel ist die Förderung einer intensivierten Kommunikation zwischen den Behörden und den Einwohnern. Als grösster Stromlieferant in Genf kann die SIG auf ihr unterirdisches Stromverteilernetz zurückgreifen, um die Glasfaserkabel kostengünstig bis zum Endnutzer zu führen.
"Die SIG arbeitet eng mit den Genfer Behörden zusammen, um ein neues Breitbandmodell für den Stadtteil Charmilles zu entwickeln. Es soll die Interaktivität zwischen seinen Bewohnern fördern und dazu beizutragen, deren Lebensstandard zu verbessern," meint Raymond Battistella, CEO der SIG. "Wir haben uns entschieden, eine eigene Glasfaser-Infrastruktur aufzubauen, damit wir in Zukunft den steigenden Kommunikationsbedarf abdecken können. Dieses Jahr ist Genf Gastgeber der weltgrössten Telecom-Messe und wir sind überzeugt, dass dieses Projekt eindrücklich demonstriert, wie Breitband-Ethernet-Angebote der nächsten Generation ein wichtiges Element für Städte sind, welche für zukunftsorientierte Organisationen und Unternehmen ein Magnet sein wollen. Der Kanton Genf nimmt damit eine klare Führungsposition in der Schweiz ein, von dessen Erfahrungen andere Kantone und Gemeinden profitieren können."
SIG nutzt ihre unterirdischen Kabelschächte, um die Glasfasern bis zum Hausanschluss zu führen. Hier werden sie an Cisco's Catalyst® 4500 Switches angeschlossen, welche die 10 Mbit/s Ethernet-basierten Breitbandanschlüsse direkt in die Wohnungen und Geschäftsräume des Charmilles Centre Commercial bringen. Das Unternehmen nutzt die Glasfasertechnologie auf der „letzten Meile" innerhalb der Gebäudekomplexe um Wohnungen, Läden und Geschäfte und die Cisco Switches anzuschliessen.
"Dieses Projekt zeigt, was man erreichen kann, wenn Versorgungsunternehmen eng mit den lokalen Behörden und den Service Providern zusammenarbeiten," kommentiert Mark de Simone, Vice President Marketing, Cisco Systems EMEA. "Wenn lokale Behörden die Möglichkeit erhalten, dank kostengünstigen Breitbandnetzen den Unternehmen und Bürgern einen Ethernet-basierten Internet Zugang bereitzustellen, wird dies die lokale Wirtschaft stimulieren und die Produktivität einer ganzen Region steigern."
In der ersten Phase bietet SIG lokale Inhalte, die über Web-basiertes Streaming zu den Abonnenten geliefert werden. In einer weiteren Ausbaustufe wird das Angebot auf IP-basierte Audio- und Videoservices, wie zum Beispiel Video-on-Demand über Breitband-Ethernet erweitert. In Zukunft werden auch zusätzliche kostenpflichtige Services darüber angeboten werden können.
Durch den Einsatz von Cisco’s IOS Software basierter Konfiguration und unter Ausnutzung der Glasfaserinfrastruktur kann die SIG bei zukünftigem Bedarf die Bandbreite zum Nutzer leicht auf 100 Mbit/s und mehr erhöhen. Die SIG verbindet die Cisco Catalyst 4500 Switches in den Hausverteilern über eine geeignete Infrastruktur mit einem „Dynamic Packet Transport/Resilient Packet Ring“-Netzwerk-Kern, basierend auf Cisco 7200 Routern. Das Unternehmen setzt ausserdem die Catalyst 3550 Switches von Cisco zur Ergänzung der Metro Ethernet Switching Architektur ein.